Sehr geehrter Herr Dr. rer. zion. ;-) Clemens Heni,

We know it from history that brutalizing the language is a first step toward brutalizing the people. − Jack Engelhard

 

wie Sie höchstwahrscheinlich wissen, haben wir in diesem Blog (oder doch zumindest ich, Baby!) Ihnen und Ihrem kritisch-wissenschaftlichen Schaffen bislang äußerst wohlwollend gegenüber gestanden. Was mich persönlich betrifft, darf ich mich sogar rühmen, Sie schon mehrfach gegen Ihre Feinde in Schutz genommen zu haben. Leider hat mich die Lektüre einer im März vergangenen Jahres von Ihnen veröffentlichten Schrift jedoch sehr betrübt, denn ich bin dort bedauerlicherweise auf einige Äußerungen gestoßen, die mich doch an Ihrer Wissenschaftlichkeit haben zweifeln lassen. Unter der Überschrift “Was erlauben LizasWelt? Über die Notwendigkeit einer Selbstkritik der Pro-Israel-Szene” behaupten Sie dort z. B.:

Entweder Israel verabschiedet sich unzweideutig von allen “Einstaatenlösungen” der radikalen Linken (wie Judith Butler und ihrem Fanclub etc.) und der radikalen Rechten (wie Bennett oder Caroline Glick) oder der Traum eines jüdischen Staates ist dahin.

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Daniel Greenfield: “Ein dreifaches Hurra auf Terroristan”

Ein Traum? Ein Alptraum? Wer weiß das schon.

Daniel Greenfield, Sultan Knish, 1. Oktober 2015/Israel National News, 4. Oktober 2015
(übersetzt von Cora)

Wir brauchen einen Terror-Staat. Einen, in dem die Politiker Terroristen sind, die Polizisten Terroristen sind und auch die Menschen, die an dem Tisch sitzen, an dem du dich niederlässt, Terroristen sind.

  Es gibt Staaten, die Terroristen unterstützen und ihnen eine sichere Zuflucht geben. Aber das reicht nicht. Wir wollen kein weiteres Pakistan oder Iran. Diesmal machen wir keine halben Sachen. Was wir wollen ist das echte Produkt. Terroristen von ganz oben bis ganz unten. Terroristen überall. Einen Staat in dem jeder Teil der Regierung und das ganze Land aus nichts anderem als Terroristen besteht.

[→ Weiterlesen bei Heplev]

Daniel Greenfield: “Barack Obama, wiedergeborener Jude”

Obama stellte sich der Nation als Sohn schwarzer und weißer Eltern vor. Seitdem hat er zwischen Christentum und Islam gependelt wie ein Schürzenjäger in einer Bar.

Um seine identitätspolitische Dreifaltigkeit zu komplettieren, hat er jetzt eine dritte Religion und und eine dritte Rasse hinzugefügt.

Beim letzten Chanukka-Dinner im Weißen Haus behauptete er, er habe eine jüdische Seele. In einer Synagogenrede im vergangenen Monat bezeichnete er sich als „ein Ehrenmitglied des Stammes“. Jetzt hat sein ehemaliger leitender Berater ihn mit den Worten zitiert: „Ich denke, ich bin das Nächste zu einem Juden, das je in diesem Büro gesessen hat.“

Selbstverständlich ist Barack Obama auch Ire. Er behauptete: „Ich betrachte mich als Ehrenitaliener, weil ich alles liebe, was italienisch ist.“ Newsweek nannte ihn 2008 den „ersten weiblichen Präsidenten“, weil er „Genderkonventionen“ durchbrochen habe, und beförderte ihn vier Jahre später zum „ersten schwulen Präsidenten“. Kabinettssekretär Lu und der Kongressabgeordnete Honda behaupteten, er sei „der erste asiatisch-amerikanische Präsident“. Continue reading Daniel Greenfield: “Barack Obama, wiedergeborener Jude”

Caroline Glick: Obamas Zeitalter des nuklearen Chaos (Einleitung und Übersetzung aus dem Englischen von Robert Rickler)

Weil Caroline Glick zu den wenigen Journalisten gehört, die Klartext reden und keine unterwürfige Selbstzensur betreiben, damit staatliche Zensur überflüssig wird, und somit dem Wort Journalismus seine ursprüngliche Bedeutung und seinen wahren Geist zurückgeben, und weil in den Kolumnen von Caroline Glick ein enormes Fachwissen enthalten ist, welches bedeutend besser ist als das der meisten “Nahost-Experten” sowohl in den Medien als auch an den Universitäten als auch in den politischen Parteien, habe ich zum 25. Mal eine dieser Kolumnen übersetzt.

Das englische Original “Obama’s age of nuclear chaos” findet man hier:

http://www.jpost.com/Opinion/Column-One-Obamas-age-of-nuclear-chaos-409272

 

Obamas Zeitalter des nuklearen Chaos

(Autorin: Caroline Glick, übersetzt von Robert Rickler, Pressesprecher des “Freundeskreis Israel in Regensburg und Oberbayern e.V.”)

Am Dienstag (Anmerkung des Übersetzers: Das englische Original stammt vom 16. Juli 2015.) fuhren wir in ein neues Atomzeitalter.

Im alten Atomzeitalter hatte der von den USA angeführte Westen ein System zur Verhinderung der Verbreitung von Kernwaffen. Es hatte drei Komponenten: Sanktionen, Abschreckung und militärische Macht. In den vergangenen Jahren haben wir den erfolgreichen Einsatz aller drei gesehen.

In der Zeit nach dem Golfkrieg von 1991 verhängte der UN-Sicherheitsrat ein hartes Sanktionssystem gegen den Irak. Eines seiner Ziele war, den Irak an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern. Nach der US-geführten Invasion im Irak im Jahr 2003 haben wir gelernt, dass die Sanktionen erfolgreich waren. Saddam hatte sein Atomprogramm durch Sanktionsdruck weitgehend aufgegeben.

Die US-geführte Invasion im Irak erschreckte einige Schurkenstaaten in der Region. In den zwei bis drei Jahren unmittelbar nach der Invasion stieg Amerikas Abschreckungskraft zu ungeahnten Höhen.

Was die Militärmacht angeht, so wurde die kerntechnische Anlage, die der syrische Diktator Baschar al-Assad in Deir a-Zour mit iranischem Geld und nordkoreanischen Technikern gebaut hatte, nicht durch Sanktionen oder Abschreckung zerstört. Laut ausländischen Medienberichten beschloss Israel im September 2007, dass diese Pfade erfolglos wären, um die Verbreitung von Atomwaffen an Syrien zu verhindern.

Also befahl der damalige Ministerpräsident Ehud Olmert der IDF, sie zu zerstören. Der Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs drei Jahre später hat Assad und seine iranischen Bosse bis heute daran gehindert, das Programm wiederherzustellen.

[Hier weiterlesen]

Illegale Siedlungen in Israel – eine Hand wäscht die andere

Während der Islamische Staat und andere Barbaren ihre Augen auf die Eroberung Roms richten, hilft die EU tatkräftig bei der Einkreisung Jerusalems (während der Iran das mit ganz Israel tut).

Womit? Mit illegalen Siedlungen natürlich.

Earlier this month, Regavim unveiled a report showing that the European Union is actively building illegal Palestinian outposts in and around Jerusalem to the detriment of Israel. The news came as a shock to millions of Israelis, who learned that hundreds of buildings bearing EU flags were popping up across Jerusalem and Area C of Judea and Samaria, which according to the Oslo II Accords is under total Israeli control.

Moments after the news went public, an order was given by the prime minister to deal with these structures irrespective of who built them. It would seem that after years of research into this new phenomena, the Israeli government is finally taking baby steps to restore the rule of law. Continue reading Illegale Siedlungen in Israel – eine Hand wäscht die andere

Daniel Greenfield: “Der wahre Genozid in Gaza”

Die Hamas ist keine verfolgte Minderheit, die sich gegen ihre Unterdrücker zur Wehr setzt. Sie ist ein Vorposten einer nach Suprematie strebenden sunnitisch-moslemischen Mehrheitsorganisation, die in der gesamten Region Minderheiten terrorisiert. Ihre Mission besteht in der Fortführung des tausendjährigen Projekts des islamischen Kolonialismus, das in der Zerstörung indigener Kulturen und Religionen besteht.

Die Juden Jerusalems stehen dem wie die Christen Mossuls zufällig im Wege. Die Charta der Hamas lässt keinen Zweifel an der genozidalen Mission der Hamas bestehen. Aber jede islamistische Gruppe, deren Mission darin besteht, die absolute Herrschaft des Islam durchzusetzen, ist ebenso der ethnischen Säuberung von nichtmoslemischen und sogar moslemischen Bevölkerungen verpflichtet. Continue reading Daniel Greenfield: “Der wahre Genozid in Gaza”

Heißer Tipp aus Deutschland: Hallo, Israelis! Keine Angst vorm Sprung ins kalte Wasser!

Mein vorangegangenes Posting bestand in einer Übersetzung eines Teils einer Kolumne von Caroline Glick, in der sie auf die Gefahren aufmerksam macht, denen Israel ausgesetzt wäre, wenn der so genannte Kerry-Plan umgesetzt würde. Kurz gesagt, würde es sich um den Anfang vom Ende Israels handeln.

In diesem Zusammenhang ist es vielleicht angebracht, noch mal zu gucken, wie man die ganze Chose in Deutschland sieht, dem doch Israel eigentlich so am Herzen liegt. Bzw. “als Deutsche”, z. B. als langjährige Korrespondentin für eine linke deutsche Tageszeitung in “Israel und Palästina”. Ist man in solcher Eigenschaft zumindest auch ein wenig um Israel besorgt? Continue reading Heißer Tipp aus Deutschland: Hallo, Israelis! Keine Angst vorm Sprung ins kalte Wasser!

Frieden für Israel und “Palästina” nach John Kerry (Auszug aus einer Kolumne von Caroline Glick)

[J]etzt beabsichtigt Kerry, seine eigenen Parameter vorzulegen, die der PLO sogar noch mehr entgegenkommen als diejenigen der Clinton- und der Bush-Regierung.

Wie der Clinton- und der Bush-Plan umfassen die Kerry-Parameter die Abtretung von Jerusalem und des Tempelbergs durch Israel an die PLO, und damit wird die historische Tatsache verworfen, dass an diesem Ort, der die Wiege der jüdischen Zivilisation und Geschichte und für das Judentum die heiligste Stätte gewesen ist und bleiben wird, zwei jüdische Tempel gebaut wurden.

Sie würden die massenhafte Vertreibung von Hunderttausenden von Juden aus ihren Häusern in Jerusalem, Judäa und Samarien mit sich bringen, um Platz für einen antisemitischen judenfreien Staat zu schaffen, der der Zerstörung des jüdischen Rumpfstaats verschrieben bleiben wird. Continue reading Frieden für Israel und “Palästina” nach John Kerry (Auszug aus einer Kolumne von Caroline Glick)

Hallo, Henryk M. Broder!

Wie war das noch? Die Situation in Syrien ist gar nicht so unübersichtlich, dass es nicht gut wäre, gewisse ‘Rebellen’ zu unterstützen?
Sie haben Recht, wahrscheinlich kein bisschen unübersichtlicher als die damals im Kosovo, oder vor einem Weilchen in Tunesien, oder in Ägypten, oder Libyen.
Wie Sie schon sagten, es gibt eben Situationen, da ist es besser erst mal zu schießen und – wenn überhaupt – erst dann zu fragen, was denn hier eigentlich los sei.
 

Europäische Profifußballer: Bekämpfung antisemitischer Terroristen durch Israel unsportlich genug, um Boykott des Judenstaats zu rechtfertigen

In Südisrael haben ca. 1 Million Personen, behinderte und nichtbehinderte, unter denen sich auch viele Unter-21-Jährige befinden, im Fall eines Raketenalarms, je nachdem, wie weit sie gerade vom Gazastreifen entfernt sind, ca. 15 – 45  Sekunden  Zeit, zum nächstgelegenen Bunker zu rennen/zu fahren oder sich sonstwie in relative Sicherheit zu bringen, sei es am Tag, sei es mitten in der Nacht.

Die IDF, die israelischen Streitkräfte, haben vor kurzem, nachdem diese ca. 1 Million Menschen die erwähnte Übung mittlerweile erneut unzählige Male täglich zu absolvieren hatten*, versucht, den Beschuss Israels aus Gaza mittels verstärkter militärischer Operationen zu unterbinden. Sehr unsportlicher Weise, wie einige Fußballer meinen:

Dozens of professional football players have signed a statement protesting the decision of the Union of European Football Associations (UEFA) to stage the European under-21 championship in Israel next year.

The statement, which was released by the Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) Campaign against Israel, claims that in light of the recent Israeli operation in Gaza, holding the tournament in Israel would be “seen as a reward for actions that are contrary to sporting values.”

The decision to host the games in Israel is “yet another stain on the world’s conscience” […], the statement says.

Durch derartige jüdische Antiterror- und Antivernichtungsmaßnahmen wird nämlich, abgesehen von der Einschränkung des Rechts der Jihadisten auf Judenmassenmord, auch deren Recht auf die Förderung der täglichen sportlichen Betätigung ihrer Opfer mit Füßen getreten, da diese nun – wenigstens für eine Weile – nicht mehr täglich (und  nächtlich) um ihr Leben laufen müssen. Und besonders dazu können um die Werte des Sports besorgte Erben des Nazi-Bündnisses mit dem Islam natürlich nicht schweigen.

“We, as European football players, express our solidarity with the people of Gaza who are living under siege and denied basic human dignity and freedom,” the players said in the statement, which was also published on the website of former Tottenham and Sevilla striker Frederic Kanoute.

*) “Palestinian Terrorist Rockets and Mortars Fired at Southern Israel Since January 20, 2012
2725*: (2369* since ‘ceasefire’ on March 13th); (2088* since ‘ceasefire’ on June 26); *These numbers incorporate the grossly under-reported “official numbers” between 9/14/12–9/21/12.” — israelstreet.org, 2.12.2012.

 

Günter Grass als Schriftsteller

Als Schriftsteller ist Günter Grass ein Schmied, der reiz- und formlose Klumpen zusammenhämmert, mit denen man kaum mehr anfangen kann, als sie Leuten über den Kopf zu hauen.

Daniel Greenfield (Übers.: Ralph Raschen)

Erster weltpolitischer Erfolg der von Günter Grass, der Süddeutschen Zeitung, La Repubblica u. a. initiierten Kampagne zur Entwaffnung Israels?

Iran übernimmt ‘grassistischen Imperativ’ einem DEBKAfile-Bericht zufolge als Kernbedingung für eine Hudna mit dem Westen

Wer sagt noch, Günter Grass’ Forderung, den Staat der Juden wirksam zu entwaffnen, sei in der jüngsten “Debatte” leider völlig untergegangen? Nachdem der frühere SS-Mann für den kürzlich von ihm “in Gedichtform” abgesonderten antisemitischen Dreck umgehend von höchster iranischer Stelle gelobt wurde, berichtete DEBKAfile gestern – unter dem Titel “Iran’s ‘new initiatives’ place Israel at center of nuclear talks” – unter anderem: Continue reading Erster weltpolitischer Erfolg der von Günter Grass, der Süddeutschen Zeitung, La Repubblica u. a. initiierten Kampagne zur Entwaffnung Israels?

Die “Süddeutsche Zeitung” macht bisher für Antisemiten gehaltenen Menschen Hoffnung, nach dem Befreiungsgedicht von Günter Grass bald noch viel mehr Enderlösungen erleben zu dürfen

Sie berichtet heute in einer Überschrift, Micha Brumlik, “Professor für Erziehungswissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main”, habe “zu Günter Grass” gesagt: “Grass ist kein Antisemit, bedient sich aber antisemitischer Deutungsmuster”.

Grass’ Entgegnung darauf, falls es eine gegeben hat, ist mir bislang noch nicht bekannt, da ich den Artikel selbst noch gar nicht gelesen habe.

In jedem Fall macht schon die Überschrift Hoffnung – und das möchte ich hier auch nur kurz mitteilen -, dass man schon bald ebenfalls von der “Süddeutschen” erfahren darf, dass, was für Grass gilt, nach neuesten antisemitismuswissenschaftlichen Erkenntnissen von Brumlik et al. selbstverständlich auch für alle anderen gilt, die bisher für Antisemiten gehalten wurden, einschließlich Adolf Hitler und Wilhelm Marr; dass es streng genommen also noch nie Antisemiten gegeben hat, sondern allenfalls Menschen, die sich “antisemitischer Deutungsmuster” bedient haben oder bedienen. Continue reading Die “Süddeutsche Zeitung” macht bisher für Antisemiten gehaltenen Menschen Hoffnung, nach dem Befreiungsgedicht von Günter Grass bald noch viel mehr Enderlösungen erleben zu dürfen

Mit guten Vorsätzen…

Ich las den Koran, um bei einem Übergriff von Muslimen auf Nichtmuslime durch Worte helfen zu können und auf den Frieden des Islam verweisen zu können. Leider ist Gewalt gegen Andersgläubige im Koran ausdrücklich erwünscht. Andersgläubige werden sogar als minderwertige Wesen dargestellt. Oft hört man, dass man die Suren auch in den Kotext belassen muss, doch je mehr man ausholt, desto schlimmer werden die Suren Einige offenbaren sogar erst im Kotext ihren Gewaltaufruf.

Ich war vom Koran mehr geschockt als von Mein Kampf, aber das kann auch daran liegen, dass ich in Mein Kampf son Unfug erwartet habe, vom Koran aber nicht und völlig überrascht wurde, da doch unsere Regierung den Islam fördert und unterstützt.

Leserkommentar von “Koranleser”, in: Welt Online, 7/12/2011 [Grammatik und Interpunktion so im Original]

Von einem früheren “settlement freeze”

Caroline Glick berichtete vor kurzem über Berichte, denen zufolge

the Obama administration has presented Netanyahu with a plan whereby Israel will cede its rights to eastern Jerusalem and the Jordan Valley to the Palestinians and then lease the areas from the Palestinians for a limited period.

Ähnliche Zustände gab es in Palästina schon mal:

Es gibt […] durchweg Zeugnisse jüdischen Lebens in Palästina, sogar während der Zeit unter den muslimischen Arabern, die ab 638 den Islam mit Feuer und Schwert, Mord und Totschlag, Vergewaltigung und Versklavung nicht nur Palästina eroberten. So schreibt Gedalja von Simiatycze um 1700, nachzulesen bei Bat Ye’or: Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam:

“Wir (die Juden) wurden gezwungen, den muslimischen Beamten eine große Summe Silber zu übergeben, damit sie uns den Bau einer neuen Synagoge erlaubten. Denn obwohl die alte zu klein war, und wir sie nur geringfügig erweitern wollten, war es nach islamischen Recht untersagt, dort auch nur den kleinsten Raum zu verändern. Zuzüglich zu den Geldern war jedermann gezwungen, an den Sultan alljährlich eine Kopfsteuer in Höhe von zwei Goldstücken zu entrichten. Der Reiche musste nicht mehr bezahlen, doch der Arme konnte nicht soviel geben. Alljährlich, meist zur Osterzeit, kam ein Abgesandter aus Konstantinopel nach Jerusalem. Wer nichts besaß um die Steuer zu bezahlen, wurde ins Gefängnis geworfen. Der Abgesandte blieb etwa zwei Monate, so dass sich die armen Juden versteckten mussten.[“]

Quelle: Wem gehört das Land Israel?

Präsidentschaftswahlen in Arafatistan [nichts Neues]

Zwischenbericht über die Erfolge der Kampagne Luisa Morgantinis für ihren Kandidaten, den (mindestens) fünffachen Mörder Marwan Barghouti oder: Die Mandela-Option – von Ralph Raschen

“Allerliebste Luisa,
wir von der israelischen Bewegung Frauen für den Frieden wünschen Dir Erfolg bei den nächsten Wahlen. Wir wissen, dass Du die beste Kandidatin bist, und gewiss bist Du unsere Favoritin! Wenn es uns erlaubt wäre zu wählen, würdest Du einstimmig gewählt werden!!!
Herzlich und mit vielen Glückwünschen von all Deinen zahlreichen Freundinnen und Verbündeten in Israel
Gila Svirsky
– Mitglied und Mitbegründerin der Koalition der Frauen für den Frieden
– Mitglied des B’Tselem-Präsidiums
– Frauen in Schwarz, Israel
– Koalition der Frauen für den Frieden [sic, doppelt genäht]”

Homepage von Luisa Morgantini

“Alle Friedensorganisationen und Freiheitskämpfer in Palästina und in Israel sind dieser Frau dankbar, die für sie die Inkarnation dessen bildet, was es an Positivem im Europäischen Parlament gibt. In der Tat habe ich einmal eine europäische Delegation getroffen, die mir gestand, dass sie zwar Angst davor habe, in Krisenperioden wie diesen nach Israel zu kommen, es aber nicht ertragen könne, dass das gesamte Europäische Parlament für viele Israelis und Palästinenser in Luisa Morgantini verkörpert sei.”

Nurit Peled, ebenda

Selbstverständlich war auch sie, die langjährige linkseuropäische Arafatvertraute Luisa Morgantini bei der Beerdigung des Rais dabei. Und wohl weil sie nicht nur als ehemalige “Vorsitzende der Delegation [des Europaparlaments] für die Beziehungen zum Palästinensischen Legislativrat”, sondern auch als “denkendes Herz in Europa” (Morgantini über Morgantini), wo immer sie auch gehen oder stehen mag, stets mindestens mit den Armen in der Luft rudert, um für den Frieden zu wirken, gab es dort – außer Arafat – keine weiteren Toten. Die deutsche Jungle World schrieb wenig später, eigentlich sei es “zwei Tage nach der chaotischen Beerdigung des Palästinenserführers in Ramallah erstaunlich ruhig. Die befürchteten gewalttätigen Demonstrationen sind ausgeblieben, von einem Bürgerkrieg kann keine Rede sein. […] Arafat musste wohl erst sterben, bevor die politischen Institutionen der Palästinenser ihre Funktionsfähigkeit unter Beweis stellen konnten”, und zeigte damit, dass sie noch nie etwas von Luisa Morgantini gehört hatte, obwohl man sie kürzlich sogar in einem von einem deutschen Fernsehsender ausgestrahlten Bericht beobachten konnte, wie sie in einer auf der Beerdigung entstandenen Paniksituation, in der einige anscheinend bewaffnete Männer zu rennen anfingen, mit den Armen ruderte und dann nichts Schlimmes mehr passierte. Continue reading Präsidentschaftswahlen in Arafatistan [nichts Neues]