.:: USA ::.

Joschka Fischer

Friday, May 2nd, 2008

der natürlich nicht so ein “Faschist” und nicht so ein US-Vasall wie dieser uneuropäische Berlusconi, ja noch nicht einmal ein Medienzar/-magnat, sondern, mnäää, doch wohl eher noch immer ein Medienmagnet und auf seinem langen Lauf zu sich selbst zu einem ausgesprochen geschulten Signalgeber geworden ist, Joschka Fischer hat, wenn wir seine vielfach in nahezu kreisrunden Sätzen gefunkten Signale zu den Kernfragen der Zeit Montag dieser Woche in der “Zeit” richtig verstanden haben, ein dank den Präsidentschaftswahlen in den USA sich bald eröffnendes Machtvakuum am Golf ausgemacht, in das die EU, die mit Friedenspolitik (wir denken hier insbesondere an die Anerkennungspolitik und die Kriege zwecks Zerstörung Jugoslawiens) schließlich schon ganz tolle Erfahrungen gemacht habe, den Irak (USA-Domäne) umgehend, mittels Assoziation mit den Diktaturen am Persischen Golf flink reinstoßen sollte.

Bitte überprüfen Sie selbst in der “Zeit”, ob wir mit unserer Fischer-Exegese Recht haben, und geben Sie uns kurz Bescheid, falls nicht! Wir haben nämlich selber eigentlich recht wenig Zeit. Danke!

Mnäää… dies vorausgeschickt, finden wir jedenfalls fürs Erste:

Fischers Signal klingt konsequent, schließlich sagte er dem Politikwissenschaftler Matthias Küntzel zufolge schon 2004, “die Europäer hätten in den zurückliegenden Gesprächen über das iranische Atomprogramm immer zu verstehen gegeben, dass die Iraner in ihren strategischen Sicherheitsinteressen Europa als ,Schutzschild’ verstehen sollten”, und warnte nach dem von ihm, Fischer, maßgeblich mitinitiierten Kosovo-Krieg - der übrigens ja kein Krieg, sondern laut Gerhard Schröder nur ein “Gründungsakt” war - und vor dem letzten Golfkrieg ja auch schon im deutschen Fernsehen davor, es gäbe jetzt gerade viel Wichtigeres als die Entmachtung Saddam Husseins und seines (u.a. antisemitischen) Mörderregimes, z.B. das Problem: “Wie weiter mit dem iranischen Atomprogramm”. Also die Unterstützung eines anderen, noch durchgeknallteren Regimes, das noch viel entschlossener war und ist und noch mehr dafür tat und tut, Israel auszulöschen. (Kurz zuvor hatte übrigens irgend jemand - ebenfalls über einen deutschen Fernsehkanal - den Wink gegeben, dass man ein großes Verbrechen am besten dadurch vertusche, dass man ein noch größeres Verbrechen begehe.)

Für die vom derzeit in den USA dozierenden ehemaligen deutschen Außenminister, Herrn Joseph Fischer, in der “Zeit” vorgeschlagene “Konfrontation am Golf” braucht die EU unseres Erachtens jetzt allerdings wirklich ziemlich dringend… haha, natürlich keine Kriegs-, sondern eine eigene, ihre Identität nochmals vehement von derjenigen der USA absetzende Friedensfahne.

In aller Bescheidenheit hätten wir dafür hier einen konstruktiven Vorschlag, der uns übrigens schon länger vorschwebte:

New EU Pease Flag (constructive proposal from freshlemons.bendetto.com)

Die Message wäre selbstverständlich: Wir, die EUropäer, haben im Gegensatz zu Euch aus dem Holocaust etwas gelernt, oder ziemlich ähnlich. Zur Unterstreichung derselben wäre vielleicht noch die Anbringung eines Kefiyah-Dreieckes in der oberen linken Ecke angebracht. Und rechts dann vielleicht noch eine “Pace-Fahne” oder ein stilisierter Javier-Solana-Kopf. Unten links und rechts wäre auch noch ein wenig Platz, vielleicht für eine ETA- oder eine Südtiroler Fahne, eine durchgeixte US-Fahne, whatever, kann man dann ja flexibel, je nach weltpolitischer Wetterlage (i.e. entsprechend J.P.F.’s aktueller Montagsarbeit) handhaben. Der Hintergrund könnte vielleicht durchaus auch mal in Grün gestaltet werden, um die europäische Toleranz noch einmal klarer herauszustellen…

(Wir sind hier nicht so fix in Grafik, daher schlagen wir vor, Variatonsvorschläge einfach mal zu posten. Please post your ideas for variations of this new EU flag proposal on this blog, if you should have any idea! Sank you! ;-) .)

Nicht gut? Falls es doch nichts ist - es gibt schließlich auch noch Kräfte in der EU, die mit dem Vorschlag noch nicht ganz einverstanden sein könnten - und es daher keinen Konsens hierüber geben sollte, auch okay. War ja auch nur ein Vorschlag, eine Anregung, ein Gedanke. Muss man sich für Fischers Konfrontation am Golf dann eben was noch Besseres einfallen lassen, als Fahnen. Oder eben doch die althergebrachten wieder rauskramen.

Posted by CEO - Website

Obama and Clinton: Two different kinds of Euros

Tuesday, April 22nd, 2008

A striking characterization by Caroline Glick, just found in the Jerusalem Post Online Edition:

[…] how will a President Hillary Clinton or a President Barack Obama respond after being shown that appeasement of the Palestinians has once again failed and that appeasement or deterrence of the Iranian regime has also failed once again? Given their distinct emotional makeup, it can be assumed that Obama will argue that reality is wrong and continue on - Carter-like - into the abyss and drag his country and Israel down with him. Acting in a Clinton-like way, Clinton on the other hand, would be more likely to pick a fight with Serbia - or call for a federal ban on chewing tobacco in a bid to change the subject.

Posted by Ralph Raschen - Website

Annapolis and the “moderate Palestinians’” commitment to the “peace process”

Wednesday, November 28th, 2007
Just a day after Israeli and Palestinian leaders at the Annapolis peace conference pledged to negotiate a peace treaty by the end of 2008, Mahmoud Abbas’s Palestinian Authority continues to paint a picture for its people of a world without Israel.

from: Palestinian Media Watch

Posted by CEO - Website

English Writing Exercise

Sunday, September 30th, 2007

I would have liked to write something about how the current Italian government, among others, probably “helped” the Afghan president Karzai very much in convincing himself of appeasing the Taliban islamofascists, I don’t have much time and I feel a little discouraged at the moment, too, because a few minutes ago I read the Jerusalem Post headline PM expresses hopes prisoner release will lead to progress in peace talks, but the “good news” is that all these ugly things remind me of the fact that I should recommend yet another important analysis written by Caroline Glick and published just shortly before in the Jerusalem Post online edition:

Column One: Ahmadinejad’s overlooked message

During his visit to New York this week, Iranian President Mahmoud Ahmadinejad attacked every basic assumption upon which Western civilization is predicated. Ahmadinejad offered up his attacks while extolling his vision of Islamic global domination.

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Posted by CEO - Website

L’11 settembre 2001 e le “teorie” del complotto

Sunday, September 23rd, 2007

Vedere il giornalista Enrico Mentana alla fine di una trasmissione dal titolo grottesco “Verità contro verità” e sentirlo ricordare – dopo avere appena sufficientemente confutato, in quella stessa trasmissione da lui condotta [1], le maggiori ‘teorie serie’ di complotto attorno all’11 settembre 2001 – sentirlo ricordare che in quegli attentati morirono anche tremila persone sulla cui morte non bisognerebbe scherzare e sentirlo sostenere subito dopo che quegli attentati avrebbero anche “creato l’occasione per due guerre” (mentre in verità la guerra degli Islamofascisti contro l’Occidente non è solo un’”occasione” per sottomettere o uccidere tutti gli “infedeli”, ma la sottomissione o uccisione di questi ultimi è il suo obiettivo dichiarato), fa venire nausea e rabbia.

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How peaceful! Four recent quotations regarding “public peace and order”

Friday, August 24th, 2007

Public peace and order in Belgium:

Yesterday the Brussels Journal posted translated excerpts from an op-ed piece by Freddy Thielemans, the mayor of Brussels.Freddy Thielemans

I decided to forbid the September 11 demonstration “against the islamicisation of Europe.” […] Since 2001 I have allowed over 3,500 demonstrations. This is only the sixth one which I forbid. […] The right to demonstrate exists only inasmuch as it does not cause a disturbance of the public peace and order. […] First and foremost the organizers have chosen the symbolic date of 9/11. The intention is obviously to [conflate] the terrorist activities of Muslim extremists on the one hand and Islam as a religion and all Muslims on the other hand.

(Gates of Vienna, 21/8/2007)

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“The president speaks”

Tuesday, July 10th, 2007

Die in der “Jerusalem Post” erscheinenden Einschätzungen der Situation Israels von Caroline Glick sind immer zur Lektüre zu empfehlen.

Direkt soll hier wenigstens auf eine hingewiesen werden, die am 14. Juni erschien; eine “Israel- und Amerikakritik”, die nicht gerade Antizionisten und Antisemiten aus der Seele spricht, sondern aufweist, wie weit es der antisemitische Wahn schon wieder gebracht hat.

According to media reports, [US president G.W.] Bush believes that five years after his last speech on the subject on June 24, 2002, the time has come for an updated assessment of the situation. A lot has happened in the last five years both in Israel and in Palestinian society. A good way to understand our present circumstances is to recall that last speech, where Bush laid out his “vision” to bring peace to the Middle East by establishing an independent, democratic Palestinian state next to Israel on the west bank of the Jordan River on land that the League of Nations mandated in 1922 was to be reserved for the Jewish homeland.

Um den ganzen Artikel zu lesen, einfach auf das obige Zitat klicken. Falls es ein anderer sein soll, auf einen anderen der hierunter zitierten Links zu den

LATEST STORIES BY CAROLINE GLICK

 

in der “Jerusalem Post”.

PS: Selbstverständlich sollten und dürften sich auch überzeugte “USA-Kritiker” nicht gerade durch die Analysen Glicks bestätigt fühlen. Denn diese haben nichts mit dem hämischen Auftrumpfen gemein, wie es sich z.B. in der exemplarisch projektiven Suggestivfrage “Totgesiegt?” vor den brennenden Twin Towers auf der ersten “konkret”-Titelseite nach 9/11 äußerte.

Posted by Ralph Raschen - Website

“Lahaz” - Fiamma Nirenstein über Israel, die USA und Europa

Monday, May 28th, 2007

Auszüge aus: Fiamma Nirenstein, L’abbandono. Come l’Occidente ha tradito gli ebrei (dt. etwa: Verlassen. Wie der Westen die Juden verraten hat), Milano (Rizzoli) 2002, 591 S., Kap. VII.

Lahaz: Dieses atemlose Wort ist die Essenz dessen, was Israel von amerikanischer Seite erfährt, während Europa das Echo abgibt, das es verstärkt. Heißer Atem im Nacken, der dir einflüstert: Wenn dein Haus voller Terroristen ist, dann mach die Tür zu, damit ich sie nicht sehe. Lass dich in aller Stille umbringen. Hast du es noch immer nicht verstanden? Dein Terrorist stört meinen. Deine Antwort auf den Terrorismus macht mir meine unmöglich. Schieb die Sache auf, warte, vertrau mir. Der Mord an deinem Minister ist nicht so wichtig. Mit der Ermordung deiner Jugendlichen in der Pizzeria werden wir uns später auseinandersetzen. Lahaz heißt Druck, Beklemmung, Stoß. Israel ist [weiter…]

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