.:: Massimo D'Alema ::.

Schon wieder dieser Berlusconi! Ein später emotional gefärbter Kommentar zur italienischen Parlamentswahl

Tuesday, April 22nd, 2008

“Wir haben ein wichtiges Ergebnis erzielt”, sagte Walter Veltroni, der Präsidentschaftskandidat der “Mitte-Linken”, der den amtierenden Ministerratspräsidenten Romano Prodi ersetzen sollte, kurz nach den jüngsten italienischen Parlamentswahlen. Worauf er sich damit bezog, wissen wir zwar nicht, weil wir nicht viel weiter gelesen haben, da wir uns die Erleichterung über das Wahlergebnis nicht durch eine langweilige Rede Veltronis verderben lassen wollten.

Tatsächlich aber haben Veltroni und seine Genossen eine ganze Menge wichtiger Ergebnisse erzielt:

Sie wurden abgewählt und Italien hat bald keine de facto radikal-antizionistische Regierung mehr, deren erste Idee, wenn Israel sich einmal wehrt, wie im Fall des zweiten Libanonkriegs oder von Israels Verteidigungsmaßnahmen gegen die Hamas, stets in der Organisation internationaler Unterstützung für Israels Feinde besteht, wie bei der “Konferenz für den Libanon” oder beim Gerede von der “demokratischen” Legitimierung der antisemitischen Massenmörder von der Hamas geschehen; Italien hat bald keinen Ministerpräsidenten namens Romano Prodi mehr, dem anlässlich des Libanon-Krieges wie immer gleich ein ‘Friedenstisch’ einfiel, für den er dieses Mal als Vermittler sogar einen Vertreter des Kommandanten einer der beiden Parteien, und zwar der angreifenden, nämlich Ali Larijani, den damaligen “Atomunterhändler” des Iran, vorschlug, der sich ihm zufolge sogar sofort dazu bereit erklärt habe; Italien hat bald keinen Außenminister (D’Alema) mehr, der nach der “Friedenskonferenz” “Für den Libanon” damit angab, dass er Condoleezza Rice “Condy” nennen durfte, sie wie bei der Lehrerkonferenz dafür lobte, dass sie so “gut vorbereitet” sei - wobei man sich durchaus fragen sollte, ob nur auf ihn -, und wenig nachdem Millionen Israelis nach Monaten ihre Bunker wieder verlassen bzw. ihre Häuser wieder aufsuchen konnten, auf der anderen Seite mit einem Hisbollah-Abgeordneten Arm in Arm spazieren ging.

Italien hat bald auch keinen Parlamentspräsidenten namens Fausto Bertinotti mehr, der, nicht lange bevor die orthodoxen Kirchen im Kosovo, auf deren Ruinen nun wahrscheinlich häufiger als in einem dokumentierten Fall “Tod den Serben” zu lesen ist, dank des mörderischen Engagements ihm durchaus ähnelnder linker Pazifisten zum Großteil von Moslems zerstört wurden, viel vom Respekt für religiöse Gefühle schwafelte und kürzlich wieder wie ein alter Römer, aber viel pazifistischer und mit Kefiyah und Kragen, in “Palästina” wandelte und sich strikt weigerte, sich in einer Synagoge der “Besatzer” in Israel eine Kippa aufzusetzen. Und obwohl die größte Regierungspartei jetzt “Volk der Freiheit” heißen wird, ist Bertinottis Traum, aus einer der Kammern des italienischen Parlaments eine “casa del popolo” (dt. ein “Volkshaus”) zu machen, ironischerweise für’s erste ausgeträumt.

Italien hat jetzt wahrscheinlich bald keine Regierung mehr, welche die Politik der faschistischen Achse ständig mit anderen Mitteln, unter anderen politischen Etikettierungen, aber vermutlich mit mehr deutschem Eifer und deutscher Gesinnung, als Benito Mussolini jemals aufgebracht hätte, wiederaufzunehmen versucht.

Insomma, und um noch einmal irgendwie mit Herrn Hermann L. Gremliza zu sprechen: Italien hat jetzt immerhin keine von einer italienischen Linken dominierte Regierung mehr, die, wie jener einmal in einer Einleitung eines Artikels des Verfassers schrieb oder schreiben ließ, den er zu seinem eigenen gemacht hatte, indem er alle Hinweise auf den Antiamerikanismus der italienischen Linken aus ihm herausgeschnippelt und dabei auch einiges andere durcheinander gebracht hatte, mit “Faschisten in der Regierung” keine Probleme hat (wahrscheinlich eben, wie Ennio Flaiano schrieb, weil es in Italien zwei Sorten von Faschisten gibt, die Faschisten und die Antifaschisten). Und das ist immerhin schon einmal besser als das Vorige.

Zudem wurde sogar Fiamma Nirenstein ins Parlament gewählt, neben der die italienische Flagge nun schon wieder etwas besser aussieht:

Fiamma Nirenstein deputata

Und übrigens scheint man sich in Italien schon jetzt auf eine weniger liebevolle Behandlung des Iran vorzubereiten, so dass es so aussieht, als wolle die an Anti-Israel- und Anti-USA-Ressentiments reiche scheidende Regierung doch noch einmal kurz “richtig stellen”, dass sie alles in allem so niederträchtig und so deutsch, wie sie ist, doch auch wieder nicht und ihre Abwahl daher ausgesprochen ungerecht gewesen sei.

Grazie Prodi, grazie D’Aleman (schon wieder dieser Lapsus!), grazie Bertinotti, grazie Veltroni, grazie comunque für all diese fast im letzten Moment der Regierungszeit noch erzielten durchaus progressiv zu nennenden politischen Ergebnisse!

Posted by Ralph Raschen - Website

English Writing Exercise

Sunday, September 30th, 2007

I would have liked to write something about how the current Italian government, among others, probably “helped” the Afghan president Karzai very much in convincing himself of appeasing the Taliban islamofascists, I don’t have much time and I feel a little discouraged at the moment, too, because a few minutes ago I read the Jerusalem Post headline PM expresses hopes prisoner release will lead to progress in peace talks, but the “good news” is that all these ugly things remind me of the fact that I should recommend yet another important analysis written by Caroline Glick and published just shortly before in the Jerusalem Post online edition:

Column One: Ahmadinejad’s overlooked message

During his visit to New York this week, Iranian President Mahmoud Ahmadinejad attacked every basic assumption upon which Western civilization is predicated. Ahmadinejad offered up his attacks while extolling his vision of Islamic global domination.

(more…)

Posted by CEO - Website

“Avanti popolo!”

Monday, September 3rd, 2007

Qualcosa che chi lo voleva sapere, poteva saperlo anche molto prima e anche senza “Human Rights Watch”, e che non importa se viene da “destra” o da “sinistra” ma che merita comunque di essere ricordato. Dal blog di Fausto Carioti:

Gli amici di D’Alema e Diliberto

Ecco chi sono quelli cui Oliviero Diliberto corre a stringere la mano, quelli che vanno a braccetto con il ministro degli Esteri italiano. I loro obiettivi “politici” sono descritti in un rapporto di 128 pagine dell’organizzazione per la difesa dei diritti umani Human Rights Watch, appena pubblicato, che ha già scatenato nuove polemiche in Medio Oriente.

Durante il conflitto armato con Israele, a partire dal 14 agosto 2006, Hezbollah ha più volte dichiarato che i suoi missili erano puntati essenzialmente verso bersagli militari in Israele, o che i suoi attacchi ai civili erano giustificabili come risposta al fuoco indiscriminato di Israele nel sud del Libano e come strumento per attirare Israele in un conflitto di terra. In verità, la prima pretesa è confutata dal grande numero di razzi che ha colpito oggetti civili ben distanti da ogni bersaglio militare, mentre gli ultimi argomenti sono inammissibili dinanzi alle leggi umanitarie internazionali.

… e mentre, aggiungiamo noi just by the way, in verità né esistono le “leggi umanitarie internazionali” (poiché: chi sarebbe il sovrano che le avrebbe definite?) ma solo certe convenzioni fra Stati (e probabilmente va anche bene che esse esistano), né vi fu da parte d’Israele alcun “fuoco indiscriminato” in quella guerra. A parte che in genere il “fuoco indiscriminato” non è mai stata una “cosa da Israele”. È sempre stato, invece, una specialità dei nemici d’Israele che estendono tale fuoco anche alle proprie popolazioni. Come gli islamisti che preferiscono piazzare i loro missili in aree densamente popolate, perfino dentro “case private” nei territori da loro dominati, per poi, in caso di contrattacchi, poter presentare orgogliosamente le loro vittime civili a un pubblico mondiale sempre più delirante e sempre più disposto a dare la colpa di tutto e di tutti ad Israele, agli ebrei, agli americani.

Stop The Bomb

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European Soft-Power

Tuesday, June 19th, 2007

From an article by Magdi Allam, quoted by Informazione Corretta:

Anche senza disporre di rivelazioni sul colloquio del 5 giugno tra Bashar el Assad e D’Alema, per capirne di più basta stare ai dati di fatto. A Damasco è stato il titolare della Farnesina a lasciar intendere in pubblico che si deve anche a Hezbollah e ad Hamas se le forze italiane in Libano, oltre duemila militari, non sono state bersagli di gravi attentati.
Alla domanda di una giornalista araba sui rischi per il nostro contingente, D’Alema aveva risposto che attacchi di terroristi legati ad al Qaeda erano stati prevenuti grazie alla «collaborazione della stragrande maggioranza dei gruppi palestinesi» (dunque anche del primo partito, Hamas) e «dell’esercito libanese e di tutte le componenti della società libanese» (quindi anche di Hezbollah).

Here is a slide show that has absolutely nothing to do with Mr Massimo D’Alema (well, yes… maybe a little with Hamas):

missile terror on sderotPS: Sderot is a town in Israel. Israel is a place where, according to prev¡ously “marxist analysts” like D’Alema, mainly people with “false consciousness” live.

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“Programm” und zwei Korrekturen bezüglich Massimo D’Alema

Saturday, May 5th, 2007

Noch ein neues Weblog? Doch doch, sehr wahrscheinlich!
Denn obschon dies zunächst nur eine Fortführung der Seiten http://www.bendetto.com/pocodaridere/ und der entsprechenden Yahoo-Group sein soll, weiß der Autor noch nicht einmal sicher, ob es “das” oder “der Weblog” heißt.
Bei den beiden erwähnten Seiten ist bzw. war die Technik für ihn ein bisschen schwierig zu handhaben. Ja, zuletzt spielte sie ihm sogar böse Streiche, z.B. hier, wo ärgerlicherweise plötzlich mit Bezug auf den Herrn Massimo D’Alema von einem “italienischen Au enminister” die Rede war, was eventuell doch sehr erfreulich sein könnte, denn kümmerte D’Alema sich für eine Weile fast ausschließlich um italienische Wiesen, könnte das u.U. vielen, vor allem wahrscheinlich Juden, Amerikanern, Irakerinnen, Afghanen und gar Italienern durchaus ein Mehr an Entspannung bringen. D’Alema könnte dann sogar weiterhin “gut vorbereitet” (D’Alema über Condoleezza Rice) ebenso viel Mist machen, ohne dabei freilich Millionen Menschen in Gefahr zu bringen. Tatsächlich ist dieser Herr, der findet, die (jüdischen) Israelis (und wahrscheinlich überhaupt so gut wie alle Juden) hätten falsches Bewusstsein (und sonst auf dieser Welt wohl überhaupt niemand), und daher im Sinne der wahrscheinlich von ihm erfundenen “Gleichnähe” lieber mit der Hisbollah tanzt, die sie allesamt vernichten will, die jüdischen Israelis und die Juden allgemein, jedoch derzeit italienischer Außenminister. Und - zweite und letzte Korrektur - um ihn als solchen schön zu präsentieren, bezeichnete die “progressive” italienische Wochenzeitschrift “l’Espresso” ihn - mit seinem Vornamen spielend - nicht als “Il Massimo della”, was keinen Sinn ergäbe, sondern als “il Massimo della Pace”: was zugleich als “das Höchste an Frieden” und als “der Friedensmax” gelesen werden kann.

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Entwaffnend

Thursday, August 17th, 2006

Massimo D’Alema, seit ein paar Monaten italienischer Außenminister, „hat sich gestern, zu Besuch in Beirut, Arm in Arm mit dem Hisbollah-Abgeordneten Hussein Haji Hassan gezeigt” (http://notizie.alice.it/notizie/search/index.html?filter=foglia&nsid=12017554&mod=foglia, 16.08.2006, 16.27 Uhr).

Italien will ein relativ großes Kontingent der „Friedenstruppe” für den Süden des Libanons bereitstellen. Der smarte Stalinschnauzbart-Massimo von den Linksdemokraten (DS) hat nun schon mal auf höchster Ebene angedeutet, was die da machen könnten.

[Leicht verändert übernommen aus dem Newsletter “Pocodaridere”]

 

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