SS und Wehrmacht, Hisbollah und wir

In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts, als die Juden noch keinen eigenen Staat hatten, in dem sie halbwegs vor den Konsequenzen des omnipräsenten Antisemitismus sicher gewesen wären, bereiteten SS und Wehrmacht deren Vernichtung unter anderem in einem ‘von den Nazis erfundenen’ (Julie Burchill) Land namens Kroatien vor und führten sie durch, wobei die kollaborierenden Ustascha-Kroaten die Deutschen selbst in ihrem Eifer häufig übertrafen. Unter anderem die Hisbollah trifft auf Geheiß des Iran – und unter den Augen zehntausender westlicher “Friedenssoldaten”, die angeblich dorthin geschickt wurden, um bei der Entwaffung der Hisbollah zu helfen – jetzt im Libanon mit der Unterstützung Syriens, wo nicht nur die rechte Hand des österreichischen Vernichtungsorganisators Adolf Eichmann, Alois Brunner, langfristig freundliche Aufnahme fand, sondern sich außerdem schon kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs auch zahlreiche ehemalige bosnische, kroatische und albanische SS-Angehörige wieder zusammenrotten konnten, um den Vernichtungskrieg gegen die Juden in antizionistischer Form fortzusetzen, jetzt ähnliche Vorbereitungen.

Kriegstreiberei und Grundrechtsverletzungen unterstellt man indes im “pazifistischen” Europa, z.B. vor kurzem im österreichischen Standard, ebenso wie damals lieber kaltschnäuzig den Angegriffenen und Bedrohten und denjenigen, die diese vor dem Schlimmsten zu schützen versuchen, um die Angreifer (und guten Geschäftspartner) so als Angegriffene erscheinen zu lassen – während auch auf dem Balkan anscheinend bereits neue Waffengänge gegen Serbien, den “Erzfeind” Österreichs und Deutschlands schon im Ersten Weltkrieg, seitens der Bündnispartner der faschistischen Achse des vergangenen Jahrhunderts, Kroatien und Albanien, und weitere Pogrome gegen Serben durch “Kosovo-Albaner” drohen – als Ergebnis des Wahns “gerechter” europäischer “Soft-Power”.

Der von Joschka Fischer in einem deutschen Gerichtssaal noch vor dem Kosovokrieg geäußerte “Witz”, es fehle nur noch, dass ihm unterstellt werde, er habe mit seinen Genossen in seiner Frankfurter Wohnkommune den dritten Weltkrieg mit vorbereitet, hätte vielleicht besser nicht nur wie auf Kommando mit lautstarkem Publikumsgelächter aufgenommen werden, sondern auch Anlass zur Einleitung von Ermittlungen geben sollen. Vielleicht wären er und viele andere “linke Pazifisten” (auch in den USA) mit ihren Projektionen bezüglich eines von den Serben im Kosovo angeblich vorbereiteten neuen “Auschwitz” dann etwas vorsichtiger gewesen und hätten nicht so leichtes Spiel dabei gehabt, sich von der Schuld, die sie sich aufzubürden anschickten, präventiv auf dem Rücken vor allem der Serben und bald möglicherweise auch wieder von Juden reinzuwaschen, die angeblich “unverhältnismäßig” auf ihre erneut offen und massiv angestrebte Vernichtung reagieren.

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